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<pre>Auch wenn derlei Testspiel-Erfolge natürlich nicht überbewertet werden dürfen, sind die Wettfreunde der Meinung, dass ein Liverpool in dieser Form nur schwer für Hoffenheim zu schlagen sein wird — erst recht in Anbetracht der fehlenden internationalen Erfahrung.  <p> Das aus Sicht der Bayern erfreulich einseitig verlaufene Hinspiel nimmt selbst dem ob seiner Lautstärke gefürchteten Vodafone Park den Schrecken: Mit einem 5:0-Vorsprung im Rücken, kündigt sich das Gastspiel bei Besiktas Istanbul eher als ein vergnüglicher Betriebsausflug an.  <p>  Was Hoffnung gibt, ist die Tatsache, dass die Niederländer in ihrer Meisterschaft die auswärtsstärkste Mannschaft sind. So haben sie von den letzten fünf Auftritten in der Fremde alle gewonnen — mit einem Torverhältnis von 13:1. <p> Das Achtelfinale der Champions League verspricht also große Spannung. Das eine oder andere ganz große Kaliber wird sich bereits in der Runde der besten 16 verabschieden müssen. Das steht nach der Auslosung bereits fest. Wer genau und ob ein weiterer Favorit scheitert, wird sich im nächsten Jahr zeigen. Die Wettanbieter sind bereits jetzt gerüstet. <p>  In der schweren Gruppe C mit AS Roma, Atletico und Qarabag langte es „nur“ zu Rang Der Gruppensieg wurde am letzten Spieltag mit einem 1:1 zu Hause gegen Atletico aus der Hand gegeben.  </pre>


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<pre>Dennoch gehen wir davon aus, dass Man City aktuell über die Stabilität verfügt, um sich der monegassischen Angriffe zu erwehren. Wir tippen daher auf ein Unentschieden, mit dem die Guardiola-Elf ins Viertelfinale einziehen würde.  <p> Dabei erwies es sich natürlich auch als ungünstig, dass sich die Abwehr der Rojiblancos gegen die Blaugrana nicht gerade als ein Hort der Stabilität präsentierte: Überhaupt büßte das langjährige Prunkstück der Mannschaft in den vergangenen Monaten an Verlässlichkeit ein.  <p>  Folglich wird eine Teilnahme an der Königsklasse weder von den Fans noch den Vereinsverantwortlichen vorausgesetzt, was sich mental durchaus als Vorteil erweisen kann. <p> Somit ist Atletico am 5. Spieltag der Gruppenphase gezwungen, das Heimspiel gegen Tabellenführer AS Rom zu gewinnen, um die Chance auf das Achtelfinale zu wahren. <p>  Nachdem die Niedersachsen in der ersten Halbzeit fast alles richtig gemacht hatten, hat es dann gerade einmal zehn überragende Minuten von Robert Lewandowski gebraucht, um dem Pokalsieger die nach wie vor riesige qualitative Lücke vor Augen zu führen — nach dem unmissverständlichen 1:5 werden sich die Mannen um Dieter Hecking nun wohl viele Monate lang auf die Zunge beißen, wenn wieder einmal der Angriff auf die nationale Spitze zur Sprache kommt.  </pre> 


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<pre> Aber beide Klubs schafften am Ende recht souverän die Qualifikation. Die Römer sogar als Gruppensieger vor dem englischen Meister Chelsea und der Mannschaft von Atletico Madrid. Diese stand in den letzten vier Jahren zwei Mal im Finale der Champions League und musste sich dort nur denkbar knapp dem Stadtrivalen Real geschlagen geben.  <p> für die Bayern sollte es allerdings eine beruhigende Nachricht sein, dass man nun im Rückspiel zumindest diese Serie nicht mehr zu fürchten braucht: Im Halbfinale des nationalen Pokals hatte es am März dann schließlich auch Turin erstmals im neuen Kalenderjahr erwischt.  <p>  Wie signifikant sich dieser Verlust bemerkbar macht, zeigt nicht zuletzt die verlorengegangene Dominanz im heimischen Ligabetrieb. <p>  Weil die Auswärtsschwäche natürlich nicht ohne tabellarische Folgen bleibt, müssen die Wölfe die anstehenden Pflichtübungen allerdings auch unbedingt gewinnen, um den aktuell nur mit Ach und Krach verteidigten dritten Tabellenplatz auch auf lange Sicht abzusichern. <p>  „Wenn wir die maximale Ausbeute von sechs Punkten holen, haben wir vielleicht eine Chance. Schon jetzt muss man festhalten: Was noch kommt, ist ein Bonus. Nach der Hinrunde hätten wir auch ganz anders dastehen können.“  </pre>


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<pre> Nach seiner Halbzeiteinwechslung für Michael Carrick überzeugte der Oberbayer wie gehabt mit klugem Spielaufbau und einer beachtlichen Zweikampfquote von 80% (gewonnene Zweikämpfe). Zudem gab er einen Torschuss ab und bereitete einen weiteren vor.  <p> „Unser Spiel war relativ okay gewesen. Wir wissen jetzt, dass wir mithalten können“, bestätigte Jung-Nationalspieler Diego Demme nach dem Auftakt. Das dabei erzielte Resultat sei darüber hinaus nicht unbedingt schlecht, findet Keeper Peter Gulacsi.   <p> Der Direktvergleich spricht gegen den BVB: Fünf Spiele, zwei Siege, drei Niederlagen (alle in der Königsklasse, Anm.). <p>  Die Achillesferse des Teams in der letzten Saison war jedoch eindeutig die Defensive. In den sechs CL-Partien (0 Siege, 2 Remis, 4 Niederlagen) setzte es gegen Besiktas Istanbul, den FC Porto und RB Leipzig 16 Gegentore.  <p> Sollte es nun auch im Heimspiel nicht zu der ersehnten Gala reichen, muss dies aber nicht zwangsläufig auf die kleine Identitätskrise zurückzuführen sein; zumindest im Vorfeld wurde der offensive Elan schließlich vielmehr noch durch das Fehlen von Bale und Benzema geschwächt.  </pre>


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<pre> Zwar haben die Monegassen während der Gruppenphase vielbeachtete Erfolge über Tottenham und Leverkusen gefeiert, allerdings siegte die Jardim-Elf nicht wegen ihrer spielerischen Qualitäten, sondern vielmehr aufgrund der enormen Effizienz.  <p> Mit dieser Prognose scheint die gesamte Geschichte der Vorrundengruppe A bereits auserzählt worden zu sein: In der Gruppenphase werden die zwei großen Favoriten wohl nur von den direkten Duellen auf die Probe gestellt.  <p>  Er sagt: „Wir haben die drittbeste Gegentor-Quote der Liga und nur Bayern und Leverkusen haben weniger Liga-Spiele verloren als wir. Uns wird von außen angetragen, dass uns die Mentalität zum Siegen fehlt. Aber ich würde sagen, uns fehlt die Mentalität um zu verlieren.“ <p>  Während die Roma bei ihren Angriffsbemühungen daran scheiterte, den letzten Pass an den Mann zu bringen, traf Cristiano Ronaldo nach dem Wiederanpfiff praktisch aus dem Nichts — und die unverhoffte Führung ließen sich die Madrilenen in der Folge natürlich nicht mehr nehmen.  <p> Da Turin das vermeintlich schon gewonnene Coppa-Halbfinale offensichtlich unterschätzte, dürfte die in Mailand abgelieferte Vorstellung allerdings kaum beispielhaft für das tatsächliche Leistungsvermögen des italienischen Serienmeisters sein.  </pre>


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